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Education in Fly Casting - Fly Fishing - Fly Tying - Conservation
 

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Titel Master Test

Das Zertifikat des EFFA Master Flycasting Instructors weist den Träger als höchstqualifizierten Instruktor - nämlich als Meister - aus.

Er erfüllt die Anforderungen, die im Master Test gefordert werden und darf als Repräsentant des EFFA Flycasting Programms auftreten. Der Master Test besteht aus zwei Teilen, einem Praxisteil bestehend aus den Wurflimits und der Wurfdidaktik sowie einem Theorieteil, der sämtliche Bereiche des Fliegenfischens umfasst.

Die Kandidaten werden angehalten in angemessener Kleidung zur Prüfung erscheinen:

- angemessen gekleidet bedeutet:
- saubere Kleidung
- lange Hose, ausgenommen bei sehr hohen Temperaturen
- Hemd oder Fischerjacke
- Augenschutz(Sonnenbrille)
- korrekte Fußbekleidung (Trekking Schuhe, oder wenn notwendig Stiefel für Outdoor Prüfungen)

Die EFFA Master Flycasting Instructor Prüfung - Praktische Prüfung

 

Gerät : Im Handel erhältliche Rute (kein Eigenbau !) nicht schwerer als Klasse 7
Kein Wechseln der Ruten während der Prüfung erlaubt !
(Ausnahme: bei Beschädigung)
Schnur : Schnurlänge mindestens 25 m, Schnurklasse nicht höher als 6
Kein Wechseln der Fliegenschnur während des Tests erlaubt !
(Ausnahme: bei Beschädigung)
Vorfach : 7 bis 9 Fuß
Fliege : gelber oder oranger Palmer, Gr. 14, ohne Hakenbogen
Kosten : EUR 100,--
Für das geeignete Gerät, hat der Teilnehmer selbst zu sorgen.  
Werferische Anforderungen:  
( müssen alle erreicht werden, 3 Versuche möglich)
Ladiesbonus: 20% minus bei Wurfweiten über 18 m

Zum Ablauf:


Der Durchmesser des Zielringes für Präsentationswürfe beträgt 1m. 

Backhand Wurf: Die Rutenhand muss jenseits der Körpermittenlinie geführt werden! Kein Verdrehen der Rolle um 180°!

Sofern nichts anderes verlangt wird, müssen vor dem Ablegen der Fliege jeweils zwei Leerwürfe(false casts) gemacht werden.

Ein Leerwurf besteht aus einem Rückwurf und einem Vorwurf.

Die Fliege muss immer vor dem Vorfach und das Vorfach vor der Fliegenschnur landen(Ausnahmen Trickwürfe).
Jegliches Berühren des Wassers oder Bodens während der Leerwürfe ist nicht gestattet(gilt als Fehlversuch).

Sind im Wurf Tailing Loops zu sehen(Ausnahme: Demonstration Wurffehler) so gilt dies als Fehlversuch.                > mehr Infos

 
   
  • 30-mtr. Wurf mit Doppelzug
 
  • 22-mtr. Wurf ohne Schnurhand
 
  • 24 mtr. Schnur (inkl. Vorfach, vom Abwurfpunkt aus gemessen) mit Doppelzug sauber in der Luft halten
 
  • Backhandwurf 25 mtr.
 
  • Rückwurf 25 mtr.
 
  • Rollwurf Vorhand 18 mtr.
 
  • Rollwurf Backhand 15 mtr.
 
  • Switch Cast Vorhand 22 mtr.
 
  • Switch Cast Backhand 18 mtr.
 
  • 18 m sauber vom Wasser abheben und wieder gestreckt ablegen
 
  • Arbeitswinkelverlagerung mit 18 m Schnur (inkl. Vorfach) vertikal und horizontal
 
  • Präsentationswürfe (12 m) gerade, gewinkelt (45°), gebogen, kurz (10 m) und lang (15 m) auf Kommando
 
  • Leerwürfe und Präsentation(Ziel) auf 6 m, 12 m und 18 m mit großer Genauigkeit (Doppelzug)
 
  • Schnur aufnehmen (14 m, inkl. Vorfach) und ohne Leerwurf 45° seitlich auf 18 m Entfernung ablegen
 
  • Leerwürfe mit 18 m Schnur (inkl. Vorfach), in der Luft Schnur verkürzen und Zielwurf auf 6 m
 
  • Fliege in der Hand halten (12 m Schnur von der Rolle gezogen vor dem Werfer liegend), ein Rückwurf und auf 18 m schießen lassen
 
  • 10 m Schnur + Vorfach (von der Rolle gezogen und vor dem Werfer liegend) mit 2 Vor- und Rückwürfen 25 m Schnur gestreckt ablegen
 
  • Gut kontrollierte Bogenwürfe auf 9 m, 12 m und 15 m
 
  • 12 m Wurf mit Bogen in der Nähe der Fliege
 
  • 12m Wurf mit Bogen in der Mitte der Distanz
 
  • 12m Wurf mit Bogen in der Nähe der Rutenspitze
 
  • 15 m Schnur (inkl. Vorfach) mit der schlechten Hand mit Doppelzug und enger Schlaufe sauber in der Luft führen
 
  • Unterrichte den Switch Cast
 
  • Unterrichte den Single Spey Cast
 
  • Demonstration diverser Techniken, um ein freies Schwimmen der Fliege über längere Distanz bei unterschiedlichen Strömungsverhältnissen zu gewährleisten
 

In allen Phasen dieses Tests muss den Prüfern demonstriert werden, dass der höchste Grad an Meisterschaft und Professionalität in den Bereichen Fliegenwerfen, Schnurbeherrschung und Lehrgeschicklichkeit vorhanden ist.


Theoretischer Teil - EFFA Master Flycasting Instruktor Test

 
Achtung! Alle Antworten müssen begründet werden können!  

1. Wurfmechanik und Didaktik des Fliegenwurfs:  
  1. Welche Gründe gibt es, den Doppelzug zu erlernen ?
  2. Erkläre den wichtigsten Faktor, der zur Wurfgenauigkeit beiträgt!
  3. Wie kombiniert man Würfe, um eine längere Drift zu erreichen ?
  4. Wann wird der "Abgestoppte Wurf" und wann wird der "Bogenwurf" angewendet!
  5. Was resultiert aus einer geradlinigen Bewegung der Rutenspitze mit deutlichem Stop beim Vorwurf ?
  6. Welche Faktoren begünstigen einen Weitwurf ?
  7. Was ist das wichtigste Element beim Fliegenwurf ?
  8. Wie ist der Arbeitswinkel der Schnur bei einem 6 m Wurf ?
  9. In welcher Phase des Wurfes werden die meisten Trickwürfe gestartet ?
  10. Weshalb sollte die Schnur zwischen Schnurhand und 1. Ring gespannt sein ?
  11. Warum wird gemendet ?
  12. In welcher Phase des Wurfes bildet sich die Schlaufe ?
  13. Wie verändert sich die Griffhaltung beim Distanzwurf ?
  14. Wie wirft man Trickwürfe am besten (Schlaufe, Winkel,...) ?
  15. Kann man Spey Casts nur mit Spey-Ruten machen ?
  16. Sind die fundamentalen Eigenschaften eines Wurfes mit einer Zweihandrute anders als mit Einhandruten ?
  17. Wie hebt man eine Schnur korrekt vom Wasser ab ?
  18. Wie verändert sich der Weg der Rutenhand vom kurzen zum langen Wurf ?
  19. Wann sollte beim Abschießen die Schnur freigegeben werden ?
  20. Was ist beim Distanzwurf bezüglich der Schnurgeschwindigkeit zu sagen ?
  21. Wie wirft man Sink-Tip Schnüre am besten ?
  22. Was ist beim Werfen von schweren Nymphen und Streamern zu beachten ?
  23. Werden Windknoten eher bei hoher oder niedriger Schnurgeschwindigkeit oder unabhängig davon erzeugt ?
  24. Wie wirkt sich eine Erhöhung der Schnurklasse beim Distanzwurf aus ?
  25. Sollte sich die Rutenspitze bei weiten Würfen auf einem großen Bogen bewegen ?
  26. Beschreibe wie ein korrekter Doppelzug gemacht wird ! (nicht beim Distanzwurf)
  27. Beschreibe einen Trickwurf !
  28. Beschreibe die Wurffehler, die zu einer Birne führen! Wie korrigierst Du sie ?
  29. Beschreibe den Unterschied von einem kurzen zum mittleren und zum langen Wurf !
  30. Beschreibe den "Abgestoppten Wurf", wann und warum er gemacht wird !
  31. Beschreibe die wichtigsten Präsentationswürfe am Wasser und wann sie verwendet werden !
  32. Welches sind die häufigsten Fehler beim Backhand Wurf ?
  33. Erkläre einem leicht Fortgeschrittenen die Grundbewegungen für das
    Erlernen des Doppelzuges ?
  34. Wie verändert sich der Winkel der Schnurhand zur Rutenachse beim Normalwurf im Vergleich zum Doppelzug!
  35. Wie instruierst Du jemanden, damit seine Schlaufe enger wird?
  36. Welche Instruktionen gibt man einem Anfänger am besten für das Werfen einer Zweihandrute ?
  37. Erkläre die Griffhaltung beim Werfen einer Zweihandrute !
  38. Erkläre die wichtigsten Würfe mit der Zweihandrute !
  39. Was ist zur Richtung der Rolle bei den Spey Casts unbedingt zu sagen ?
 
2. Fischereitechnik  
  1. Beschreibe alle verschiedenen Methoden, um unter der Oberfläche zu fischen!
  2. Wann und wie macht man ein "line mending" ?
  3. Wie kombinierst du beim Schlittern einer Sedge effizient die zwei Handgelenke, um Schnur aufzunehmen
    und sie trotzdem stramm zu halten?
  4. Welche logischen Schritte machst Du um herauszufinden, was die Fische aufnehmen,
    wie wird imitiert und das entsprechende Muster dann gefischt? Nenne ein Beispiel!
  5. Was ist der Unterschied zwischen Sandsteingewässern und Gewässern vom spring creek (Kreidefluß) Typus?
  6. Beschreibe wie Du Fische hakst landest und sie wieder zurücksetzst!
  7. Wie fischst Du mit der Trockenfliege wenn Köcherfliegen am Wasser sind?
  8. Wie fischst Du die Trockenfliegenimitation einer Steinfliege?
  9. Wie fischst Du eine Trockenfliegenimitation einer Eintagsfliege?
  10. Was zeigt das "Buckeln" von Fischen an?
  11. Was bedeutet in flachem Wasser eine die Oberfläche durchbrechende Schwanzflossenspitze für die Wahl des Imitats?
  12. Was bedeutet "Dead Drift" fischen?
  13. In welchem Teil des Gewässers finden sich Eintagsfliegen des Klammertypus ?
  14. In welchen Gewässern finden wir die Maifliegen (Gattung Ephemera)?
  15. Welche Landtiere sind für die Fliegenfischerei von Bedeutung und wie fischst Du sie?
  16. Warum verbeugst Du Dich zu einem großen springenden Fisch?
  17. Wie schärft man einen Haken richtig? Nenne eine Möglichkeit !
  18. Was tust Du, wenn Du nur kurze Bisse auf Trocken- oder Naßfliegen bekommst?
  19. Wie montierst Du ein Mehrfachfliegensystem mit Naß- und Trockenfliegen?
  20. Beschreibe das Verhalten beim Waten, Drift Boat Fischen und beim Fischen im Bellyboat auf einem See!
  21. Wie wirkt sich ein stromauf gelegtes Mending auf die Drift einer Trockenfliege aus?
  22. Wann und warum menden wir nach unten?
  23. Was tust Du, wenn Du Fliegenfett und Entfetter verloren hast?
  24. Wie fischst Du mit der Trockenfliege oder Nymphe an einem Stillwasser?
  25. Wann und wo sind Hechte mit dem Streamer am leichtesten zu fangen?
  26. Was versteht man unter "Reizfliegen"?
  27. Nenne einige bevorzugte Standplätze von Fischen in einem Stillwasser!
  28. Nenne einige bevorzugte Standplätze von Fischen in einem Fließgewässer!
  29. Was versteht man unter Abendsprung und wovon ist er abhängig?
  30. In welchem Zeitraum kann die Maifliege vorkommen?
  31. Wie hält man einen Fisch beim Entfernen des Hakens, damit er sich ruhig verhält?
  32. Was ist zur Wurf- und Anbietetechnik im Stillwasser/ in Talsperren zu sagen?
  33. Wann verwenden wir den einfachen Speycast und wann den Double Spey?
  34. Was ist in Bezug auf den Anhieb beim Lachsfischen zu sagen?
  35. Wie wirken die Wahl der Fliegengröße und die Wassertemperatur beim Lachsfischen zusammen (Atlantiklachs)?
 
3. Materialkunde:  
  1. Welcher Schnurtyp begünstigt das Lernen des Doppelzuges ?
  2. Wie wirkt sich der Anteil der Kohlefaser bei einer Fliegenrute aus ?
  3. Wie sollte eine Sink-Tip Schnur geworfen werden ?
  4. Welcher Schnurtyp ist für einen Speycast ideal ?
  5. Welches Material ist als Running Line beim Schußkopffischen nicht günstig ?
  6. Aus welchem Stoff bestehen die Schnurkerne ?
  7. Mit welchen Mitteln sollte man eine Fliegenschnur nicht behandeln ?
  8. Wieso wird Dacron als Backing verwendet ?
  9. Kann die Aktion einer Rute sich auf das Bilden einer Birne auswirken ?
  10. Welcher Schnurtyp hat bei gleicher Schnurklasse den geringsten Durchmesser ?
  11. Welche der nachfolgenden Schnüre sinkt am schnellsten ? WF8S II / WF6S II / WF10S II
  12. Welches ist die gebräuchlichste Vorfachformel (Butt:Taper:Tippet) ?
  13. Aus welchen drei Teilen besteht ein verjüngtes Vorfach ?
  14. Was ist der Vorteil einer Zweihandrute ?
  15. Erkläre warum es bei Distanzwürfen vorteilhaft sein kann, eine um eine Schnurklasse niedrigere Schnur zu verwenden, als auf der Rute angegeben ist !
  16. Erkläre warum es bei kurzen Würfen vorteilhaft sein kann, eine um eine Schnurklasse schwerere Schnur zu verwenden !
  17. Wie wählt man die Klasse eines Schußkopfes für eine z.B. 6er Rute ?
  18. Was bedeutet eine progressive Aktion der Rute ?
  19. Welches Material hat als Running Line die besten Schußeigenschaften ?
  20. Sind die ersten 12 m einer WF Schnur und einer Sink-Tip Schnur gleich schwer ?
  21. Für welche Fischerei ist eine DT - Schnur ideal ?
  22. Für welche Art der Fischerei verwenden wir 9 Fuß Ruten der Schnurklasse 8 ?
  23. Was ist zur Wahl des Angelgeräts für Talsperren zu sagen ?
 
4. Allgemeines:  
  1. Was hast Du beim Lehren gelernt, das Du an andere Instruktoren weitergeben könntest, um ihnen beim Lehren zu helfen ?
  2. Beschreibe wie Du als einziger Instruktor eine Klasse von Anfängern organisierst und sie zu dem Punkt führst, an dem sie Leerwürfe machen und Schnur schießen lassen können. Beachte alle Aspekte inklusive solcher Dinge wie körperlicher Einsatz, Lernfortschritt und Lehrmethoden !
  3. Nenne einige Sicherheitsregeln für Fliegenfischer!
 

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